Browser-History von A bis Z

Jens Scholz erinnert an früher, wo man noch Zeit mit seltsamen “Spielen” wie “Browser-History von A bis Z” verbracht hat. Yeah!

Also: Alle Buchstaben des Alphabets der Reihe nach in die Eingabezeile tippen und die erste auftauchende URL verraten. Ohne zu schummeln, versteht sich.
Los geht’s.

  • A wie Amazon
    Als Student mit kostenlosem Premium-Zugang… Ja, da bestellt man sich auch noch schnell ein Buch für den nächsten Tag. Und Brettspiele. Und Kabel. Und…
    Zuletzt als Küchendeko gekauft:
    kochen
  • B wie Bloglovin
    Mir reicht, was Bloglovin kann: Meine RSS-Feeds aufgeräumt und hübsch darstellen. Ich gestehe aber: Die Optik ist schon sehr für den weiblichen Teil der Bevölkerung.
  • C wie Cloud
    Ich bin paranoid, was den Verlust meiner Daten angeht. Aus gutem Grund, weil meine Computer, Notebooks, Handys immer dann kaputt gehen, wenn ich keine aktuelle Sicherheitskopie rumliegen habe. Jetzt sichere ich meine Daten auf USB-Sticks, bei Owncloud mit Live-Sync und auf einem Server im Keller, auch live. In your face, Memory-Fehler!
  • D wie (Dict) Leo
    Ja. Hmm. Mein Englisch ist einfach nicht so gut, wie ich es gerne hätte. Und bei allen spontanen Wortfindungsstörungen hilft Leo einfach am schnellsten.
  • E wie Evernote
    Nicht zuletzt wegen der hervorragenden Android-App und den kollaborativen Möglichkeiten mein liebstes Tool für Listen und Notizen.
  • F wie Facebook
    Ja. Ist halt so. Filmstarts war auch ganz oben mit dabei.
  • G wie Geocaching
    Würde ich nicht Chrome benutzen, würde hier vermutlich Google stehen. Tu ich aber, und deshalb weiß die Welt jetzt, dass auch ich zu diesen seltsamen Tupperdosen-Suchern gehöre. Macht sich besonders gut, wenn Muggel einen zuerst etwas (wieder) verstecken sehen, und ich dann mein Handy für Ingress raushole und das Ding “Ziel erfasst” sagt. Jaja…
  • H wie Hulu
    Wie, Hulu? Ist das nicht amerikanisch? Braucht man dafür nicht eine IP-Adresse aus den USA?
    Ja, äh. Richtig. Aber… Aber… Aber Kimmel. Und die ganzen Serien. Äh. Proxy-Server.
  • I wie Ikea
    Aha. Könnte daran liegen, dass ich eine neue Kommode kaufen will. Und Bilderrahmen. Und Duftkerzen, wenn ich schon mal dort bin.
  • J wie Jurabib
    Ich schreibe gerade meine Masterarbeit über Krisenkommunikation im Social Web. Dafür benutze ich LaTeX (das tue ich übrigens seit dem ersten Semester) mit dem Jurabib-Paket für meine Literaturverweise und die Bibliographie. Und damit alles so wird, wie ich das gerne hätte, ist der ein oder andere Blick in die Doku zum Paket unabdingbar.
  • K wie Kontakte.ru
    Witzig. Ich habe zwar einen Account bei Kontakte.ru, aber nur zu Recherchezwecken. Ich kann mich aber erinnern, dass ich auf keinem sozialen Netzwerk sonst so schnell so viele Kontaktanfragen von jungen Männern mit seltsamen Profilbildern bekommen habe.
  •  L wie (ZEISS) Lenses
    Jobbedingt. Und weil ich jobbedingt das Fotografieren angefangen habe und von ZEISS Objektiven träume.
  • M wie (Google) Maps
    Zum Orte nachgucken. Routen berechnen. Fußwege nachsehen. Zeiten abschätzen. Und zum Wohnort-Stalken mit Streetview.
  • N wie Naldo
    Die Seite der öffentlichen Verkehrsmittel in Reutlingen und Umgebung.
  • O wie Obsidianportal
    So, jetzt ist es raus. Noch ein obskures Hobby, nämlich Pen&Paper-Rollenspiel. Auf Obsidian-Portal können Kampagnen von Spielleiter und Spielern eingepflegt, Termine gefunden und Dateien bereit gestellt werden.
  • P wie Pinterest
    Ach, all die schönen Bilder. Und man kann so schöne Boards anlegen…
  • Q wie Quertee
    Für alle, die sich nicht schämen, bedruckte Shirts zu tragen. Jeden Tag gibt es ein Motiv zu kaufen, das von der Community gestaltet wurde. Mein letzter Kauf zu Halloween (via): 
  • R wie RenRen
    Siehe Kontakte.ru. Nur ohne die Kontaktanfragen.
  • S wie Spielgilde
    Dort kaufe ich die meisten meiner Brettspiele. Gerne. Trotz Versandkosten. Die Jungs sind wahnsinnig nett, beraten kompetent, haben einen hervorragenden Spielegeschmack und alles auf Lager, was ins Regal gehört. Für mein Ranking an Brettspielen gerne mal bei Boardgamegeek vorbeisurfen. Ja, ich mag Zombie-Brettspiele. (Oh je, noch ein seltsames Hobby…)
  • T wie Tagesschau
    Das benötigt ja nun eigentlich keine Erklärung. Wobei: Wäre Fernsehen endlich flexibel und wann ich will, müsste ich nicht online Tagesschau gucken. Aber um 20:00 Uhr habe ich halt nicht immer Zeit.
    Seltsam, dass es nicht T wie Twitter wurde… Vielleicht wegen Tweetdeck, da muss man die Seite ja eigentlich nicht mehr besuchen.
  • U wie Nix.
    Fehlanzeige. Satz mit X. Beziehungsweise Satz ohne U.
  • V wie Vimeo
    Die schöne Schwester von YouTube.
  • W wie Wackernheim
    Ich habe keine Ahnung, wo Wackernheim ist. Ich war noch nie in Wackernheim. Ich plane nicht, nach Wackernheim zu gehen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals diese Website aufgerufen zu haben. Aber gut, dass die Friedhofsmauer repariert wird.
  • X wie Xing
    Bei dem Anfangsbuchstaben nicht weiter verwunderlich. Da fällt mir spontan auch keine Konkurrenz ein.
  • Y wie YouTube
    Siehe Y. Anfangsbuchstaben-Bonus.
  • Z wie Zalando
    Mist. Dabei habe ich da nur einmal was bestellt, und das auch noch wieder zurückgeschickt. Vermittelt jetzt ein ganz falsches Bild von mir, zum Ende. ZDF.de wäre mir lieber gewesen. Benutze ich schließlich auch oft, weil sich die Mediathek tatsächlich sehen lassen kann.

Fertig. Gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte (phu).

06. November 2013 von Annegret Linder
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Infografik der Woche: Mobile

Lots of Ways, eine Stuttgarter Agentur des großartigen Verfassers der Social Media Relations Bernhard Jodeleit, veröffentlichte eine aktuelle Infografik zum Thema Mobile. Und das sind tatsächlich beeindruckende Zahlen, die hier zu lesen sind:

Infografik: Mobile

Infografik: Mobile

Quelle: Lots of Ways Social Media Blog

13. Februar 2013 von Annegret Linder
Kategorien: Allgemein, Social Media, Zahlen der Woche | Schlagwörter: , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Der Smartphone Cycle

Ja. Das kenne ich. Funktioniert auch am Rechner, wenn man das Notebook aufklappt, um nur mal schnell was nachzusehen… Prokrastination at its best.

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Quelle: Loldwell

10. Februar 2013 von Annegret Linder
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Franzi und die Deutsche Bahn – eine Liebesgeschichte für Community Manager

Positive Beispiele für gelungenes Community Management auf Facebook kursieren weit weniger häufig im Netz, als all die Shitstorms und Negativbeispiele. Insbesondere die Deutsche Bahn stand schon häufiger im Kreuzfeuer der digitalen Kritik. Diesesmal jedoch hat sie alles richtig gemacht.

Franzi hatte die Unpünktlichkeit, die steigenden Preise und den fehlenden Stauraum für Koffer satt und löste die “Beziehung” mit der Deutschen Bahn zugunsten ihres Opels auf Facebook auf:

Franzi machte auf Facebook mit der Deutschen Bahn stilvoll Schluss.

Franzi machte auf Facebook mit der Deutschen Bahn stilvoll Schluss.

Die meisten Unternehmen hätten auf diesen Post wohl gar nicht reagiert. Oder sie hätten einen ihrer Textbausteine aus den FAQs kopiert und gepostet.

Nicht so Maik (/mi), Community Manager bei der Deutschen Bahn. Er reagierte mit viel Humor und ließ sich auf das öffentliche Trennungsgespräch ein:

Die Deutsche Bahn kämpft um die Beziehung mit Franzi

Die Deutsche Bahn kämpft um die Beziehung mit Franzi

In der Folge entspinnt sich ein gelungener und amüsanter Dialog zwischen Franzi und der Deutschen Bahn, in seiner Gänze nachzulesen auf der Facebookseite.

Das Beispiel zeigt hervorragend, was Social Media eigentlich ausmacht: Die direkte, unverfälschte Kommunikation auf Augenhöhe mit Kunden, Freunden, Partnern.

Doch nicht nur die Deutsche Bahn hat hier viel richtig gemacht und mit Verstand und Humor reagiert, sondern auch Renault und Opel. Beide Autohersteller schalteten sich in das Gespräch ein und kämpften ebenfalls um Franzi.

Renault versucht der Bahn und Opel Konkurrenz zu machen.

Renault versucht der Bahn und Opel Konkurrenz zu machen

Und auch Opel kämpft um Franzi

Und auch Opel kämpft um Franzi

Chapeau!

24. Januar 2013 von Annegret Linder
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Facebook-Analyse mit Wolfram Alpha

Wolfram Alpha dürfte den meisten ein Begriff sein. Die Suchmaschine gilt als Pionier in der Entwicklung des Internets hin zu einem Semantic Web.

Seit heute bewegt sich Wolfram Alpha auf neuem Terrain und bietet zusätzlichen zur semantischen Suche eine Facebook-Evaluation an. Was das bedeutet? Wolfram Alpha liefert einen Report, der Aufschluss darüber gibt, wieviele Posts ich in welcher Zeit auf meiner Pinnwand gepostet habe, wieviele Likes es dafür gab, welche Apps ich häufig benutze und vieles mehr.

Das Ganze macht nicht nur optisch was her, sondern liefert auch einiges an Funktionalität mit. Und: Die einzelnen Statistiken können problemlos heruntergeladen und verwendet werden.

So bereitet Wolfram Alpha verschiedenste Facebookdaten des eigenen Profils auf.

So bereitet Wolfram Alpha verschiedenste Facebookdaten des eigenen Profils auf.

Außerdem nett: Eine Wordcloud zeigt, welche Begriffe ich in meinen letzten Postings am häufigsten benutzt habe.

Von Wolfram Alpha generierte Word Cloud zu Postings meines Facebookprofils.

Von Wolfram Alpha generierte Word Cloud zu Postings meines Facebookprofils.

PS: Die App von Wolfram Alpha zur Facebook-Evaluation erfordert einige Genehmigungen. Zudem wird durch die Abfrage direkt bei Wolfram Alpha ein Account angelegt und die eigenen Facebookdaten werden anonymisiert gespeichert um Vergleiche ziehen zu können. Wer das nicht möchte, muss ja nicht. Wer aber mit Klout und vergleichbaren Diensten kein Problem hat, wird auch hier keines haben…

24. Januar 2013 von Annegret Linder
Kategorien: Facebook, Social Media | Schlagwörter: , , , , , | Schreibe einen Kommentar

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